Team Praxis Stolz AStolz v2

Dr. Annemarie Stolz
Zahnärztin

Wichtig ist mir: Respekt, Ehrlichkeit und Harmonie


 

 

Lisa-Maria Mair
Zahnarztassistentin

Wichtig ist mir: ein gutes, zuverlässliches und harmonievolles Team


 

 

Julia Hribernik
Zahnarztassistentin

Wichtig ist mir: Ehrlichkeit und Teamgeist


 

 

Nicole Krebs
Mundhygieneassistentin

Wichtig ist mir: ein harmonisches Umfeld, Ehrlichkeit und neue Ziele.



 

 

Pia Stolz
Zahnarzthelferin

Wichtig ist mir: Ehrlichkeit und ein gutes Betriebsklima


 

 

Dr Brigitte Schleich Anaestesie

Dr. Brigitte Schleich
Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin



 

Der vollständige Verlust von Zahnkrone und Zahnwurzel ist heutzutage selten geworden. Fortgeschrittene Methoden bei der Wurzelkanalbehandlung machen eine Extraktion oft unnötig, regelmäßige Prophylaxe verhindert Parodontitis und damit Zahnverlust. Selbst der eher seltene Fall, dass ein Zahn bei einem Unfall ausgeschlagen wird, muss dank fortschrittlicher Notfallmaßnahmen nicht zur dauerhaften Zahnlücke führen.
Sollte es dennoch einmal vorkommen, dass ein Zahn verloren geht, steht der Patient vor der Wahl, die Zahnlücke zu akzeptieren — oder wieder zu schließen.

  Zahnlücke - die möglichen Folgen

Von den optischen Nachteilen vor allem im Frontzahnbereich einmal abgesehen, birgt ein nicht mehr vorhandener Zahn ein nicht unerhebliches Risiko: Kieferknochenschwund. Wie ein Muskel will auch unser Kieferknochen ständig beansprucht werden, um in Form zu bleiben. Dieses „Training“ wird bei einem vollständigen Gebiss durch die Kraftübertragung bei Kauen sichergestellt. Fehlen einer oder gar mehrere Zähne, fehlt damit auch der Kaudruck an diesen Stellen, und die Knochensubstanz geht nach und nach zurück.
Eine Brücke kann die Lücke schließen und dadurch den fehlenden Zahn optisch und funktionell nahezu vollständig ersetzen. Da diese aber nur an den Nachbarzähnen befestigt ist und der Brückenkörper quasi „in der Luft hängt“, besteht an dieser Stelle keine Verbindung zwischen Zahnersatz und Kiefer. Es findet kein Kaudruck und keine Kraftübertragung auf den Kieferknochen statt. Das kann den Knochenabbau an dieser Stelle beschleunigen.

  Zahnimplantate ersetzen die natürliche Wurzel

Während noch vor einigen Jahrzehnten die natürliche Zahnwurzel (und damit die Verbindung zum Kiefer) durch nichts ersetzt werden konnte, stehen uns heute die modernen Methoden der Implantologie zur Verfügung. Damit hat in der Zahnmedizin ein neues Zeitalter der Versorgungsmöglichkeiten begonnen.
Zahnimplantate schaffen neue Verankerungspunkte für Zahnersatz und können eine oder mehrere Lücken schließen oder dem Aufbau einer vollständigen Zahnreihe dienen. Sie sind ein vollwertiger Ersatz für die natürlichen Zahnwurzeln und können an jeder beliebigen Stelle im Kiefer eingesetzt werden, ob Front-, Eck- oder Seitenzahnbereich. Durch ihren robusten Aufbau bleibt die Bisskraft und damit die Funktionsfähigkeit des Gebisses erhalten. Das wiederum bedeutet, dass die Kraft beim Kauen wieder direkt auf den Kieferknochen übertragen und Knochenabbau verhindert wird.
Zahnimplantate werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Häufig verwendet werden Titan oder Keramik. Sie bestehen aus zwei Komponenten: dem Wurzelanteil, der fest im Kiefer verschraubt wird, und einem Aufbau, auf den die künstliche Zahnkrone gesetzt wird. Für einen sicheren, langjährigen Halt müssen bestimmte Mindestmaße bei Länge und Durchmesser eingehalten werden. Unter Umständen ist es daher nötig, den Kieferknochen vor dem Einsetzen des Implantats durch chirurgische Maßnahmen aufzubauen.

  Wann können Zahnimplantate zum Einsatz kommen?

Im Grunde immer und überall, sofern einige Voraussetzungen gegeben sind. Das Alter spielt prinzipiell keine Rolle, lediglich die Wachstumsphase bei Kindern und Jugendlichen muss abgeschlossen sein. Danach können wir unseren Patienten bis ins hohe Alter ein Zahnimplantat einsetzen.
Wichtig ist die ausreichende Qualität und Quantität der vorhandenen Knochenmasse. Um diese Bedingungen einschätzen zu können, fertigen wir Röntgenaufnahmen von Ihrem Kiefer an. Bei bereits fortgeschrittenem Knochenabbau oder falls Sie über einen sehr schmalen Kieferkamm verfügen, ist eventuell nicht genügend Knochenmasse für einen sicheren Halt des Implantats vorhanden. Dann müssen wir im Vorfeld durch den Aufbau des Knochens bessere Voraussetzungen schaffen.
In jedem Fall muss der Kieferknochen ohne Entzündung, reizlos und gesund sein. Auch Zahnfleischentzündungen werden wir vorher behandeln sowie eventuell vorhandene Zysten entfernen.
Nicht zuletzt sollten Sie sich der besonderen Bedürfnisse Ihres Zahnersatzes immer bewusst sein! Eine gewissenhafte, regelmäßige Zahnpflege und eine gesunde Lebensführung unterstützen nicht nur das Einheilen des Zahnimplantates. Dieses braucht ein Leben lang mehr Pflege als ein natürlicher Zahn. Eine Periimplantitis — die Entzündung des umgebenden Gewebes eines Zahnimplantats — zu vermeiden und so dessen Haltbarkeit sicherzustellen, sollte Ziel der Mundhygiene jedes Implantatträgers sein. Unsere Prophylaxe unterstützt Sie dabei.

  Behandlungsabläufe bei der Implantation

Am Anfang der Behandlung steht in der Regel das Ziehen des betroffenen Zahnes. Je nach Zustand des umliegenden Gewebes können zwischen diesem Termin und der Implantation bis zu sechs Monate liegen. Besteht keine Entzündung und ist auch keine Einheilzeit für das Implantat nötig, nehmen wir eine Sofortimplantation vor. In einer einzigen Sitzung entfernen wir den Zahn, setzen den Implantatkörper und verschließen ihn mit dem Aufbau. Auch eine verzögerte Sofortimplantation ist möglich. Die Wartezeit beträgt dann zwischen acht und zwölf Wochen.
Das Einsetzen eines Implantats beginnt mit der Lokalanästhäsie. Sobald die Betäubung wirkt, legen wir das Operationsgebiet durch einen Schnitt in die Schleimhaut frei. Das Implantatbett, also die Stelle im Kiefer, die später das Implantat halten soll, bereiten wir auf, indem wir dieses mit aufsteigenden Bohrergrößen schrittweise erweitern, bis der benötigte Durchmesser bzw. Länge erreicht sind.
Im nächsten Schritt wird das Implantat eingeschraubt. Dies geschieht maschinell und unter besonderer Berücksichtigung des Drehmoments. Der Implantatkörper wird anschließend verschlossen, die Schleimhaut zurückgeklappt und vernäht.
Ab hier kann der Behandlungsweg wieder unterschiedlich verlaufen. Beim sogenannten „geschlossenen Einheilen“ wird der verschlossene Implantatkörper zunächst vollständig durch die Schleimhaut abgedeckt. Ist ein Provisorium nötig, befestigen wir dieses an den benachbarten Zähnen. Ist dagegen die Sofortversorgung möglich, befestigen wir eine provisorische Krone sofort nach der Implantation auf dem Implantat.
Möglichen Komplikationen wie Infektionen oder Nichteinheilen des Implantates können Sie nicht immer völlig vorbeugen. Durch eine gute Mundhygiene und Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen oder falsche Ernährung tragen Sie aber einen bedeutenden Teil dazu bei, dass es nicht dazu kommen muss.

  Voller Erhalt der Lebensqualität

Zahnimplantate sind wohl eine der größten Errungenschaften der Zahnmedizin in den letzten Jahrzehnten. Der verhältnismäßig hohen Investition, die von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen wird, steht der Erhalt der gewohnten Lebensqualität gegenüber, je nach Vorgeschichte oft sogar ein erheblicher Zugewinn daran.
Für uns ist die Implantologie aus einer modernen und wissenschaftlich fundiert arbeitenden Praxis nicht mehr wegzudenken. Sie hilft uns sehr, unsere eigenen Ideale an Rekonstruktionen umzusetzen und eine feste Verankerung der Zähne zu schaffen.

  Innovation: Zahnarztlaser

Sind Sie bereit für eine neue Erfahrung? Die Laserbehandlung gilt als eine moderne, sehr schonende Behandlungsergänzung, die in unserer Praxis bereits in vielen Bereichen zum Einsatz kommt. Bei der Behandlung von Parodontitis, beim Freilegen von Implantaten, in der Wurzelbehandlung und vielem mehr nützen wir den Zahnarztlaser als effektives Hilfsmittel.

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Ihr Vorteil: Sie spüren die Behandlung mit dem Zahnarztlaser kaum noch.

 

  Wurzelbehandlung mit Laser

Eine kassengetragene Wurzelbehandlung wird meist mit geraden, abtragenden Instrumenten und Spüllösungen durchgeführt. Bakterien in den Seitenkanälen des Zahnnervs bleiben davon unberührt. Wird bei einer Behandlung der Zahnarztlaser ergänzend eingesetzt, gelingt es diese sonst unzugänglichen Keime effektiv abzutöten. Ein bakterienfreier Kanal erhöht wiederum die Überlebenswahrscheinlichkeit Ihres Zahnes.

  Weitere Behandlungen

  • Implantatentzündungen
  • Parodontitis
  • Herpes

 

  Guter Halt ist wichtig

Parodontalerkrankungen betreffen den Zahnhalteapparat, den Knochen und das Zahnfleisch. Rund 70 Prozent der Bevölkerung leidet an dieser meist schmerzlos verlaufenden Erkrankung, die zu frühzeitigem Zahnverlust führen kann.

Wie Karies ist Parodontitis bakteriell bedingt und wird durch schlechte Mundhygiene, übermäßigem Zuckerkonsum, ungesunde Ernährung, hohem Tabak- und Alkoholkonsum gefördert. Erbliche Faktoren, Diabetes, Auto-Immunerkrankungen oder bestimmte Medikamente für eine reduzierte Speichelproduktion können Parodontitis ebenfalls begünstigen.

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Der Weg hin zu Ihrer erfolgreichen Parodontitis-Vorsorge oder -Behandlung:

  •    unsere gründliche Anamnese

  •    professionelle Zahnreinigung (Zahnstein- und Zahnbelagentfernung, Entfernung der interdentalen Plaque,
       Anleitung für eine professionelle Mundhygiene zu Hause, etc.)

  •    bei Taschentiefe über sieben Millimeter: „Offenes Verfahren“ –
       das Zahnfleisch wird unter Lokalanästhesie abgelöst und die Zahntasche gründlich gereinigt.

  •    Kontrolle des Heilungserfolges nach rund 8 Wochen, bei Bedarf Nachbehandlung

  •    regelmäßige Kontrollen

  Stabilität sichern

Als Ersatz verlorener Zähne oder Knochensubstanzen verhindern Zahn-Prothesen, Beeinträchtigungen der Kiefergelenksfunktionen, die durch Kippen, Wandern oder Längenwachstum von Zähnen ohne „Nachbar“ oder „Gegenüber“ hervorgerufen werden. Gleichzeitig sollen Schädigungen wie Karies oder Parodontitis vermieden, sowie die Verbesserung der Kau- und Sprechfunktion und der Ausgleich von Knochen- und Gewebeschwächen unterstützt werden.

Fest sitzende Prothetik:

  •    Veneers (dünne Keramikschalen)
  •    direkte-indirekte Füllungstherapie Keramikinlays
  •    Zahnverbreiterung
  •    Zahnverlängerung
  •    Kronen und Brücken in Keramik und Vollkeramik (Zirkon)
  •    implantatgetragene Versorgungen


Bedingt abnehmbare Prothetik:

  •    auf eigenen Zähnen gestützte verankerte Prothesen
  •    implantatgetragene Prothesen

Abnehmbare Prothetik:
  •    Immediatprothesen
  •    Modellgussprothesen
  •    metallfreie Teilprothesen für Allergiker
  •    Totalprothesen
  •    einfache Provisorien

  Button zurueck rechts   Was hat ein Zahnarzt mit Krebsvorsorge zu tun?

 

Wir Zahnärzte kontrollieren und behandeln Erkrankungen im Mundraum, beraten Patienten und sorgen für strahlendes Lächeln. Doch nicht nur der Erhalt der Zahngesundheit sondern auch vermehrt die Prävention gegen Krebs fallen in unseren Aufgabenbereich. Primär zieht sich die Verantwortung auf Früherkennung von Mund-Zungen und Rachenkrebs. Die wichtigste Aufgabe besteht darin, offen mit den Patienten zu reden.

Zugegeben, die wenigsten Patienten kommen in die Praxis und verlangen nach einer Krebsvorsorge. Und doch besteht zwischen Zahnarzt und Patient ein großes Vertrauensverhältnis. Wir Zahnärzte sehen die Patienten weit öfters als ein Kieferchirurg oder ein HNO-Arzt. Und kaum eine andere Krebsart wirkt sich so offensichtlich auf das Leben des Betroffenen aus und ist daher für ihn so schwer zu akzeptieren wie eine Krebserkrankung im Gesicht, Kiefer, Rachen und Mundboden.

Mund-und Rachenkrebs werden im Vergleich zu anderen Tumorarten meist sehr spät entdeckt. Daher gibt es nicht nur die Risikogruppen wie Tabak-und Alkoholkonsumenten, sondern diejenigen Patienten die sich in Sicherheit wiegen – Nichtraucher und Nichttrinker zu sensibilisieren.

Der Prevo Check Schnelltest lässt sich unkompliziert und ohne großen Aufwand für die Patienten in den Rahmen der Mundhygienesitzung integrieren. Dank der Hohen Spezifität von 99,5% ist eine Verunsicherung gesunder Patienten entsprechend unwahrscheinlich. Sicherlich ist Krebsvorsorge ein Thema das wir alle gerne umgehen würden und dennoch kann es uns allen so viel Sicherheit geben.

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Dr. Annemarie Stolz
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