Praxisrundgang

ZAHNARZTANGST MUSS NICHT SEIN

 

Kennen Sie das? Das Herz rast, die Knie schlottern, Schweiß rinnt aus den Poren - Symptome einer Panikreaktion. Bei unseren Kleinsten sorgen wir dafür, dass solche Ängste gar nicht entstehen. Weiterlesen


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MINI DENTAL IMPLANTAT

 

Prothesenstabilisierung im Unterkiefer. Dank ihres geringen Durchmessers sind Mini-Dental-Implantat auch im stark geschrumpften Kiefer, meist ohne Knochenaufbau, einsetzbar. Weiterlesen


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IMPLANTATMEDIZIN ALS WISSENSCHAFT

 

Der Schwerpunkt der Tagung lag auf der Verbindung zw. Allgemeinmedizin und Zahnmedizin. Hier gibt es zahlreiche Berührungspunkte mit anderen medizinischen Fächern. Weiterlesen


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Wir stellen uns engagiert in den Dienst Ihrer Mund- und Zahn-Gesundheit:

   in bester Wahlarzt-Qualität
   mit ganzheitlichem Wissen

Kompetenz, vertrauensvolle Offenheit und entspannte Sicherheit sind dabei selbstverständlich.
Unterstützen wir gemeinsam Ihr gesundes, strahlendes Lächeln.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihre Dr. Annemarie Stolz & Team

 

 

Herausgeber:

Dr. Annemarie Stolz
Kreuzbichl 5

A-6111 Volders
T +43 (0)5224 / 5 123 5
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.praxis-stolz.at

Firmensitz: A-6111 Volders
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID): ATU 65039638

Bankverbindung
Bankname: Volksbank Tirol AG
IBAN: AT97 4239 0030 0000 4097
BIC: VBOEATWWINN

Berufsbezeichnung
Doktor der Zahnheilkunde (verliehen in Deutschland)

berufsrechtliche Vorschriften
Tätigkeit unterliegt dem Zahnärztegesetz

Kammerzugehörigkeit
Mitglied der Österreichischen Zahnärztekammer (zugeordnet der Landeszahnärztekammer für Tirol)

Mitgliedschaften
APW - Akademie Praxis u Wissenschaft
DGI - Deutsche Gesellschaft für Implantologie
DGZMK - Deutsche Gesellschaft für Zahn Mund und Kieferheilkunde
VTZ - Verein Tiroler Zahnärzte

ÖZÄK - Österreichische Zahnärztekammer

Konzept & Graphische Umsetzung: Doris Stolz, Marketing & Kommunikation, www.stodo.at

Bildrechte: Dr. Annemarie Stolz
Fotolia

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© 2017, Dr. Annemarie Stolz

  Symptom oder Ursache?

Körper-Areale und Organe können während oder nach einer krankhaften Veränderung die Fähigkeit entwickeln durch Störimpulse andere Körperstellen zu beeinträchtigen – sie rufen schwer zuordenbare Krankheiten hervor oder verhindern deren Gesundung.

Störfelder mit derartigen Auswirkungen können unter anderem sein:

  • Wurzelreste
  • Narben
  • verlagerte Weisheitszähne
  • Zysten
  • Parondontitis
  • tote und wurzelbehandelte Zähne

Ob und wie sich Störfelder auf Sie als Patient auswirken, hängt von Ihrer individuellen Konstitution und der Stärke Ihrer Immunabwehr ab. Vor allem bei chronischen Erkrankungen sollte die Möglichkeit einer Störfeld-Analyse und -Behandlung in Betracht gezogen werden.

  Treffsicher unterstützen

Mundakupunktur nach Gleditsch

Akupunktur ist ein Teilbereich der „Traditionellen Chinesischen Medizin - TCM“ und wird seit mehr als 2.000 Jahren erfolgreich in den Dienst der Gesundheit gestellt. Alles dreht sich dabei um Ausgleich und Harmonie, um die Lehre von Yin und Yang – zwei Kräfte, die den Ursprung aller Wesen und Dinge lenken. Dazu gesellt sich im Sinne der TCM die Lebensenergie „Qi“, eine funktionelle Kraft im Körper, deren „im Fluss sein“ unseren Gesundheitszustand widerspiegelt.

Im Sinne unseres ganzheitlichen Ansatzes setzen wir Akupunktur in unserer Praxis gezielt ein.

Akupunktur kann die Harmonie von Yin und Yang sowie das „Qi“ positiv beeinflussen, indem bestimmte Reizpunkte auf den Körperbahnen („Meridianen“) mit gezielt gesetzten Akupunktur-Nadeln stimuliert werden. Der durch Erkrankungen oder Belastungen gestörte „Qi“-Fluss in den Meridianen wird durch diese Reizung der passenden Akupunktur-Punkte unterstützt und damit häufig eine Normalisierung initiiert. 
 

  Mundakupunktur ist für folgende Themen geeignet:

  • Würgereiz bei Zahnbehandlungen
  • Angstzustände in Bezug auf die Zahnbehandlung
  • Muskelschmerzen („Myalgien“) durch ausstrahlende Schmerzen, hervorgerufen von Kiefergelenks-Fehlfunktionen (CMD)
  • Neuralgien

  Den Blickwinkel erweitern

Wir möchten unseren Blickwinkel auf zahnärztliche Probleme – im Sinne Ihrer Zahngesundheit – stetig erweitern. Deshalb bleiben wir einerseits schulmedizinisch am Ball, andererseits schauen wir über den Tellerrand der Schulmedizin hinaus und nützen ganz gezielt alternative Methoden. >> siehe auch Störfeldsuche und Akupunktur

In unserer Praxis erheben wir keine ausführliche homöopathische Erstanamnese – doch wir berücksichtigen auf Wunsch die Möglichkeiten der Homöopathie in Bezug auf Karies, Zahnfleischentzündung und Paradontitis für Ihren individuellen Behandlungsplan. Damit erweitern wir den Behandlungsspielraum hin zu mehr Mundgesundheit und integrieren gleichzeitig ein Bewusstsein und eine innere Haltung, die mehr Flexibilität beim Finden von individuellen Lösungen ermöglicht.

In unseren Augen führt die passende und vor allem professionelle Kombination aus Schul- und Alternativmedizin zum besten Ergebnis. 

Meine Ordination ist eine Wahlarztpraxis.

Das bedeutet für Sie:

  •     kurze Wartezeiten
  •     kurzfristige Terminvereinbarungen
  •     keinerlei Einschränkungen durch die Kassen
  •     ausreichend Zeit das ärztliche Gespräch in aller Ruhe durchzuführen
  •     persönliche Beratung und individuelle Betreuung

Wenn Sie sich für einen Besuch in meiner Ordination entscheiden bedeutet das, dass Sie das Honorar zunächst selbst bezahlen. Sie haben die Möglichkeit, bar oder mittels Bankomatkassa zu bezahlen. Sie können dann die Honorarnote bei Ihrer Krankenkasse mit dem Ansuchen um Rückerstattung der Behandlungskosten einreichen. Auf Wunsch erledigen wir das gerne für Sie.

Für ärztliche Leistungen, die die Krankenkassen auch den Kassenärzten bezahlen, erhalten Sie den Kassentarif abzüglich des gesetzlichen Selbstbehaltes zurück. Bei den meisten Kassen liegt dieser Betrag bei bis zu 80% des Kassentarifs. Bitte beachten Sie, dass eine Rückerstattung durch Ihre Kasse in der Regel nur dann erfolgen kann, wenn Sie im gleichen Behandlungsquartal keinen Kassenarzt der gleichen Fachrichtung in Anspruch genommen haben.


  Versäumter Termin bzw. Ausfallhonorar

Wir weisen unsere Patienten darauf hin, dass eine kurzfristige Terminabsage (weniger als 48 Stunden) mit einem Ausfallhonorar berechnet werden muss. Wir sind eine Wahlarztpraxis und wenn Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen, habe ich oder meine Mundhygiene-Assistentin in dieser Zeit keinen anderen Patienten, den wir behandeln können.

Mit Ihrem persönlichen Termin steht uns ausreichend Zeit zur Verfügung. Ich bitte Sie, bis spätestens 48 Std. vorher abzusagen ansonsten muss ich Ihnen eine Ausfallgebühr von € 55,00 pro Stunde berechnen. 

 


  Privatleistung

Neben den Kassenleistungen bieten wir auch eine Vielzahl von Privatleistungen wie z.B. Prophylaxe, Kronen- und Brücken, Teil- und Totalprothesen, Prothesenreperaturen, Bleaching sowie Zahnimplantate an. Diese Leistungen werden von der Krankenkasse in der Regel nicht oder nur teilweise übernommen. Wir beraten Sie gerne ausführlich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und -kosten in unserer Praxis.


  Zusatz- und Privatversicherung

Die öffentlichen Krankenkassen zahlen im Bereich der Zahnmedizin immer weniger Leistungen. Gerade teuere Implantat- oder Kronen- und Brückenversorgungen werden häufig nicht oder nur zu einem geringen Teil bezahlt. Hier kann dann ein zusätzlicher Versicherungsschutz oft günstig sein. Je nach Art der Versicherung übernimmt diese dann einen Teil (zum Beispiel 50%) der Privatleistungen bis zu einer gewissen jährlichen Höchstsumme.


Leider verbieten die strengen Werberichtlinien der Österreichischen Zahnärztekammer seit 2009 die Nennung der Preise für Privatleistungen außerhalb der Praxis. Hierzu sei auf die Autonome Honorarrichtlinien der Österreichischen Zahnärztekammer verwiesen.


Gerne informieren wir Sie über die voraussichtlichen Kosten, die im Rahmen einer Behandlung auf Sie zukommen werden.

  Schwangerschaft - Die Veränderung vorbereiten

Mutterglück kann alles bisher Erlebte in den Schatten stellen – und doch gilt es, so manche kleine oder größere Herausforderung zu meistern. Auch in Sachen Zahngesundheit. In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten erleben werdende Mütter eine Veränderung der Mundschleimhaut, die auf Grund der hormonellen Umstellung kaum zu vermeiden ist. Ein Zahnarztbesuch vor oder während der Schwangerschaft ist deshalb sehr wichtig, wenngleich Frauen mit gepflegten Zähnen seltener dentale Probleme entwickeln. Eine notwendige Sanierung des Gebisses sowie eine korrekt geschulte Zahnpflege sollten – wenn möglich –  bereits vor Beginn einer Schwangerschaft in Angriff genommen werden.
Folgende Krankheitsbilder sind unter Einfluss des erhöhten Östrogenspiegels während der Schwangerschaft möglich:

  • Mundschleimhautentzündung („Schwangerschafts-Gingivitis“)
    Der veränderte Hormonhaushalt einer werdenden Mutter sorgt auch für ein gesteigertes Wachstum der Blutgefäße im Bereich des Zahnhalteapparates – Zahnfleischbluten und Schleimhautentzündungen (2. Schwangerschaftshälfte) mit Ödem- und Geruchsbildung, sowie Schmerzen sind häufig die Folge.
  • Mundschleimhautwucherungen („Schwangerschafts-Epulitiden“)
    Hormonelle Faktoren und lokale Reize wie Zahnstein oder Kronenränder können ab dem dritten Schwangerschaftsmonat Wucherungen des Zahnfleisches hervorrufen.
  • Erhöhtes Kariesrisiko
    während der Schwangerschaft besteht ein erhöhtes Karies-Risiko, basierend auf bereits bestehende kariöse Schäden: Die Hormonumstellung erhöht den Säuregehalt und die Menge des Speichels und begünstigt damit die Entwicklung von Karies. Ein Mund ohne Karies bleibt dagegen meist auch weiterhin kariesfrei.

  Alterszahnmedizin - verlangt ein breites Wissensspektrum

Prävention und Therapie von Oralen Erkrankungen

Die Zahnmedizin hat bis heute ein von der Medizin nahezu abgesondertes Dasein gefristet. Die Behandlung von Karies und Zahnfleischerkrankungen stellte das Hauptaufgabengebiet dar, Zahnverlust und Zahnlosigkeit wurden als normale Folgen des Alterungsprozesses angesehen. Erst durch die einschneidenden Erfolge kollektiver und individueller Präventionsmassnahmen wurde es überhaupt möglich, sich intensiver mit andern Problemen auseinanderzusetzen (Kieferorthopädie, ästhetische Zahnmedizin, Implantologie usw.) Eine Verstärkung der präventiven Betreuung und ein allgemeiner Paradigmenwechsel von restaurativ-therapeutischen Behandlungsinhalten zu präventiv-therapeutischen ist also nicht nur aus gesundheitlichen Aspekten, sondern auch aus volkswirtschaftlichen Gründen notwendig.

Die hauptsächlich jungen Patienten in der zahnärztlichen Praxis wiesen in den wenigsten Fällen allgemeinmedizinische Probleme auf, was eine intensivere Zusammenarbeit mit der Medizin nicht nötig erscheinen liess. Die Heterogenität betagter Patienten, die sich auch in äusserst unterschiedlichen Bedürfnissen äussert, verlangt in der Alterszahnmedizin ein breiteres Wissensspektrum (geriatrische, biologische, psychologische und soziale Aspekte) sowie Ausbildung in multidisziplinärer Teamarbeit.
Es ist notwendig, dass alle Glieder des Gesundheitswesens zusammenarbeiten, einander gegenseitig ausbilden, um das Ziel einer oralen geriatrischen Kette (Gesundheitskette) zu erreichen. Hausärzte, Rheumatologen, Internisten, Psychiater, Geriater usw. müssen sich das Wissen um orale Nebenwirkungen ihrer Tätigkeit (chronische Erkrankungen, Medikamente) aneignen, um Patienten über orale Begleiterscheinungen aufklären zu können, präventive Massnahmen zu instruieren (Ernährungs-, Hygienemassnahmen) und eine eventuelle Überweisung an einen Zahnarzt vorzunehmen. (www.ergoas.de)

In der gleichen Art und Weise wurde das Zahnmedizinische Assessment (Dr. Annemarie Stolz) geschrieben und soll ebenso in die Gesundheitskette (Netzwerk) eingebunden werden nachdem ein Feldversuch gestartet wurde.

Alleinstehende Betagte wie auch Pensionäre von Altersheimen müssen zur Aufrechterhaltung der Eigenständigkeit und Wahrung ihrer Lebensgewohnheiten angehalten werden. Dazu gehört auch der regelmässige Zahnarztbesuch. Das Personal in Altersheimen sollten durch entsprechende Ausbildung in das zahnärztliche Team eingeschlossen werden und könnte mit einfachen Mitteln (Ernährungs- und Mundhygieneberatung, Instruktion, Anhalten zum Zahnarztbesuch) einen immensen Beitrag zur Erhaltung oder Verbesserung der oralen Gesundheit unabhängig lebender Betagter leisten.

Konsequenzen

Das alternde Gesicht in der Kunst spiegelt die Alterungsprozesse sehr präzise wider: Runzeln, Furchen, Pigmentveränderungen, Leberflecke, hervorstehende Wangenknochen und nicht zuletzt zusammengepresste Lippen, die dahinter Zahnlosigkeit vermuten lassen. Während erstere Charakteristika des alten Gesichts nach heutigem Wissensstand unausweichlich sind, wissen wir, dass Zahnlosigkeit keine logische Folge des Alterungsprozesses darstellt, dass Zahnverlust vermeidbar ist.

Prävention und Therapie von oralen Erkrankungen setzten ein fundiertes Wissen über die biologischen Faktoren voraus, die die Krankheitsabläufe beim älteren Menschen beeinflussen.
Die Wechselwirkungen zwischen oralem und allgemeinem Gesundheitszustand sowie der Einfluss chronischer Behinderungen und Krankheiten auf die Bereitschaft älterer Menschen, eine Behandlung durchführen zu lassen, müssen bekannt sein, wenn die zahnärztliche Betreuung erfolgreich sein soll.

Der künftige Zahnarzt wird über eine breitere Wissensspanne (Gerontologie), zusätzliche klinische Fähigkeiten, erweiterte kommunikative Möglichkeiten und viel Empathie verfügen müssen, um die mit einem Grossteil seiner Patienten zusammenhängenden Probleme zu erkennen und korrekt behandeln zu können. Zudem müssen die anstehenden Probleme, wie zahnärztlich Prävention und Behandlung zu (teil)abhängigen Menschen – allein stehend oder institutionalisiert – gelöst werden.


Die Zahnärzteschaft wird vor grosse, noch ungelöste diagnostische, präventive und therapeutisch-ethische Fragen gestellt werden. Die Zahnmedizin wird vermehrt im Wechselspiel von Medizin (Geriatrie), Gesellschaft, Gesundheitspolitik stehen und ihr Einsiedlerdasein aufgeben müssen.


  Ammenmärchen

 

Es gibt viele Sprüche rund um die Zähne, die wir auch heute noch einfach ungefragt übernehmen und uns danach richten. Doch Vorsicht! Häufig sitzen wir dabei ganz dicken Ammenmärchen auf: Wir haben einigen davon einmal auf den Zahn gefühlt.


1. Wer kennt ihn nicht den Spruch: "Nach jedem Essen, Zähneputzen nicht vergessen."

Abgesehen davon, dass die meisten sowieso nur morgens und abends die Zähne putzen, ist dieser Reim eher schädlich als nützlich. Denn wenn Sie immer sofort nach dem Essen Ihre Zähne putzen, bürsten Sie sich dabei den von der Säure im Mund angeweichten Zahnschmelz ab. Es ist viel besser, etwa eine halbe Stunde zu warten, bis sich der Säurepegel im Mund wieder ausgeglichen hat, und sich dann die Zähne zu reinigen. Wenn Sie morgens gleich nach dem Frühstück das Haus verlassen müssen, putzen Sie sich direkt nach dem Aufstehen die Zähne und benützen Sie im Laufe des Vormittags eine Mundspülllösung. Abends vor dem Schlafengehen ist dann die gründliche Reinigung an der Reihe - mit Bürste und Zahnseide.

2. Wie oft sagen Eltern zu ihren Kindern: "Die Zahnpasta immer schön ausspucken und mit Wasser spülen!"

Das ist falsch! Denn je länger die Zahnpaste im Mund und an den Zähnen haften kann, desto wirksamer ist das darin enthaltenen Fluorid und die Mineralien. Sie härten den Zahnschmelz. Also spucken Sie den Schaum ruhig aus, lassen aber dann ruhig die Zahnpasta noch eine Weile im Mund.

3. Nicht nur unsere Großmütter glauben noch daran, dass jedes Kind einen Zahn kostet.

Auch heute ist diese Meinung noch weit verbreitet. Es stimmt einfach nicht, dass Schwangerschaft oder Stillzeit Zahnverlust zur Folge haben müssen. Vor allem die gründliche Pflege des Zahnfleisches und die regelmäßige Prophylaxe ist in der Schwangerschaft ein absolutes Muß. Daran dachte man in frühreren Zeiten noch nicht - und schnell gingen aufgrund von verschleppten Zahnfleischentzündungen Zähne verloren. Das wurde dann auf den vermeintlichen Kalziumverlust während der neunmonatigen Schwangerschaft und anschließenden Stillzeit zurückgeführt. Dabei hat das eine mit dem anderen nichts zu tun! Denn soviel Kalzium verliert der weibliche Organismus in dieser Zeit nicht, dass davon Zähne ausfallen würden!

4. Zucker macht die Zähne kaputt!

Sie sollten wissen: Zucker an sich ist noch kein Zahnkiller. Erst verschiedene Umstände führen dazu, dass Süßigkeiten ihre zerstörende Wirkung auf den Zahnschmelz entfalten können. Dazu gehört vor allem die Verweildauer des Zuckers im Mund und auf den Zähnen. Je länger die süssen Sachen dort haften, desto länger können sie das Säuregleichgewicht im Mund stören und den Biofilm- vereinfacht auch Belag oder Plaque genannt - auf den Zähnen verschärfen, so dass er den Zahnschmelz angreift.

Wenn Zucker ständig in kleinen Dosen aufgenommen wird, ist dieses ausgeklügelte Säuremilieu im Mund ständig neuen Attacken ausgesetzt und kann sich nicht wieder einpendeln. Ihre Zähne sind damit quasi unter "Dauerbeschuß". Deshalb verputzen Sie Ihre Tafel Schokolade lieber auf einmal als sich über den Tag verteilt kleine Stückchen zu genehmigen.

 

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Jedes Jahr besuche ich und mein Team verschiedene Fortbildungen bzw. Kongresse, damit wir über die rasanten Entwicklungen in der Zahnmedizin immer bestens informiert sind.

    September 2017

42. Österreichischer Zahnärztekongress, 28. - 30. September 2017, Innsbruck,  >> zum Programm


    Dezember 2016

DGI Kongress mit Workshop CAMLOG, Hamburg


    September 2016

A-PRF Kurs & IPRD, 23. September 2016, Frankfurt, Universitätsklinik Frankfurt


    Mai 2016

Internationales Frühjahrs-Seminar, 29. April - 1. Mai 2016,  Meran/Italien, mit meinen Assistentinnen Lisa und Pia


    Dezember 2015

Erste-Hilfe-Kurs, Rotes Kreuz Wattens 


   November 2015

7. Gemeinschaftstagung von DGI, ÖGI und SGI, "Gewusst - Gekonnt - Geheilt" Implantatmedizin als Wissenschaft, Handkwerk und Heilkunst, 26. - 28.11.2015, Wien 
Der Schwerpunkt der Tagung lag auf der Verbindung zw. Allgemeinmedizin und Zahnmedizin. Die Implantologie ist als Querschnittsfach nicht nur mit der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde verbunden.


   März 2015

Zahnärztl. Fortbildung:  „All-on-4 - die ganze Story“, 6. März 2015, Innsbruck   


   November 2014

28. Kongress der DGI - Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich, „Implantologie - neu gedacht“ 27. - 29. November 2014, Düsseldorf   


   Oktober 2014

Zahnärztliche Fortbildung: "3D Röntgen und seine Genauigkeit", 13. Oktober 2014, Innsbruck


   September 2014

ITI aktuelle prothetische Konzepte für Implantate, 20. September 2014, Innsbruck


   Juni 2014

5. Internationaler CAMLOG Congress in Valentia, Juni 2014, Innsbruck


   Mai 2014  

Zahnärztliche Fortbildung: "Endotontologie heute", 19. Mai 2014, Innsbruck


"Ohne Angst zum Zahnarzt: Selbsthilfe bei Ängsten vor der Zahnbehandlung" (Taschenbuch) Mats Mehrstedt , ISBN. 978-3-89334-386-7

"Angstfrei leben" von Lucinda Bassett, ISBN. 978-3-407-22819-2

"Das Zahnmedizinische Assessment (ZA) Handbuch und Fragebogen" von Dr. Annemarie Stolz, ISBN. 978-3-8364-9530-1

Die Zahnmedizin soll wie in der Ergotherapie (www.ergoas.de) ein standardisiertes Beurteilungsinstrument entwickeln, das entweder isoliert oder im Verbund mit anderen berufspezifischen Beurteilungs-Verfahren im Rahmen eines so genannten Assessment-Netzwerkes eingesetzt werden kann.
Ziel dieser Arbeit war es, ein Handbuch zur Anleitung für das Zahnmedizinische Assessment (ZA) zu entwickeln, in dem die wichtigsten zahnmedizinischen Parameter erhoben werden, um durch entsprechende Therapien eine Verbesserung der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität (MLQ) zu erreichen.
Das entwickelte Formular und Handbuch zum ZA ermöglicht eine Befunderhebung, in dem der Patient stark einbezogen wird.

              

 

12 Slider Praxis Stolz Angstpatient hp

Bei 10 von 100 Menschen spielt der Körper verrückt, wenn ein Besuch beim Zahnarzt ansteht. Doch die Oralphobie von der der Weltgesundheitsorganisation (WGO) als Krankheit eingestuft, ist heilbar.

Um der Panik auszuweichen, meiden Betroffene Besuche beim Zahnarzt wie der Teufel das Weihwasser und steigern damit über ein oft regelrecht verfaultes Gebiss das Risiko für organische Krankheiten. Menschen mit einer chronischen Entzündung des Zahnbettes erleiden neunmal häufiger einen Herzinfarkt oder Schlaganfall als zahngesunde Menschen. Die Oralophobie erschwert auch soziale Kontakte, denn ein unansehnliches Gebiss nimmt einem Menschen einen Teil seiner positiven Ausstrahlung. Betroffene ziehen sich zurück, um ihre Zähne zu verbergen. Tabletten und Alkohol kommen bei Schmerzen zum Einsatz.

Bei einem Eingriff am eigenen Körper mit einer gewissen Furcht zu reagieren, hat entwicklungsgeschichtlich betrachtet durchaus seinen Sinn, schützt sie doch vor Leichtsinn und so vor vermeidbaren Verletzungen. Doch während eine gesunde Angst den Menschen schützen soll, schadet ihm Panik, weil sie handlungsunfähig macht. Für die Ursachen von Oralophobie existieren verschiedene Erklärungen. So zum Beispiel ein schmerzhaftes Erlebnis bei einer zurückliegenden Zahnbehandlung, Berichte über »fürchterliche« Zahnarztbesuche oder seelische Verletzungen in früher Kindheit.

Vertrauen fassen

Um die Panik in den Griff zu bekommen oder gar zu überwinden, setzt man heute vor allem auf Verhaltenstherapie, tiefenpsycholgische Ansätze, auf Hypnose oder – selten – auf eine Behandlung unter Vollnarkose. Doch um das Leiden zu kurieren, müssen Betroffene sich und anderen zunächst eingestehen, dass sie darunter leiden. Das geht nur, wenn man Vertrauen fasst – sei es zu einem Zahnarzt oder zunächst zu einem Freund oder Verwandten. Im ersten Schritt heißt es deshalb, sich einen Zahnarzt suchen, der die eigenen Ängste ernst nimmt, sie nicht herunterspielt und weiß, wie sich Panik bewältigen lässt.
Im Rahmen einer Verhaltenstherapie wird der Betroffene langsam mit der die Panik auslösenden Situation konfrontiert. Am Anfang genügt es zum Beispiel, die Praxis einfach nur zu betreten. Später lernt er, sich auf den Behandlungsstuhl zu setzen und den Zahnarzt in den Mund schauen zu lassen. Die Therapie kommt am häufigsten gegen Phobien zum Einsatz und zeichnet sich durch eine hohe Erfolgsquote aus.

Bringt sie nicht den gewünschten Erfolg, kommt der tiefenpsychologische Ansatz zum tragen, mit dessen Hilfe ein gesundes Urvertrauen zurückerlangt werden soll, das es ermöglicht, sich dem Zahnarzt gewissermaßen »auszuliefern«. Dieses Urvertrauen braucht auch, wer sich in Trance versetzen, also hypnotisieren lassen möchte. Diesen entspannten Zustand kann ein entsprechend ausgebildeter Zahnarzt einleiten oder der Patient selbst nach einiger Übung. Die Selbstkontrolle bleibt in der Trance erhalten.

In Einzelfällen Vollnarkose


Bei Menschen, denen die zuvor genannten Methoden nicht helfen, kommen gut verträgliche Beruhigungsmittel oder eine Vollnarkose zum Einsatz. Nachteil beider Methoden: Zwar ist der Patient während der Behandlung ruhig, doch seine Phobie bleibt. Zudem machen umfangreiche Gebiss-Sanierungen oft mehrere Vollnarkosen nötig, so dass Nutzen und Risiken im Vorfeld sorgfältig abzuwägen sind.

Es ist uns wichtig, ihnen das Gefühl zu geben, bei uns richtig zu sein!

 


MED-DENT. DR. ANNEMARIE STOLZ
* 31.10.1971 

Wichtig ist mir: Respekt, Ehrlichkeit und Harmonie
Begeistern kann mich: der Blick aus meiner Praxis auf das Karwendelgebirge
Kraft gibt mir: meine Familie
Mein Motto: jeden Tag mindestens 1 herzhaftes Lachen


Ich begann als Zahnarztassistentin in Innsbruck (1987-1988), dann folgte ich meiner wahren Berufung: Ich studierte an der Medizinischen Universität Innsbruck (1997-1999) und an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i.B. (2000-2004) Zahnmedizin.
Fortbildungen (2005-2010) in Ganzheitlicher Zahnmedizin, Parodontologie und Ästhetische Zahnheilkunde. DGI-Curriculum der Implantologie und DGI-Zertifizierung an der APW-Akademie Praxis und Wissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. Weitere Zertifizierungen in Homöopathie, Mundakupunktur nach Gleditsch.
Zertifikat A und B in der ganzheitlichen Zahnmedizin bei der Schweizerische Gesellschaft für ganzheitliche ZahnMedizin - SGZM.

Nach einigen Jahren (2004-2008) in einer Schweizer Privatpraxis zog es mich mit meiner Tochter Lilly in meine Heimat Tirol zurück.


NATIONALE UND INTERNATIONALE MITGLIEDSCHAFTEN

APW (Akademie Praxis u Wissenschaft)
DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie)
DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn Mund und Kieferheilkunde)
VTZ (Verein Tiroler Zahnärzte)
ÖZÄK (Österreichische Zahnärztekammer)

 

 

LISA-MARIA MAIR
* 24.9.1985

Wichtig ist mir: ein gutes, zuverlässliches und harmonievolles Team
Begeistern kann mich: ein gutes Essen
Kraft gibt mir: meine Familie
Mein Motto: einem anderen Menschen immer ein nettes Lächeln schenken!


Seit 2011 bin ich ein Teil im Team von Praxis Dr. Stolz. Dieser Beruf als Zahnarztassistentin / Praxismanagerin, gibt mir immer wieder die Gelegenheit neue und interessante Menschen kennen zu lernen. Weiterbildung ist für mich sehr wichtig und im medizinischen Bereich unerlässlich. Nur so kann ich meinen Beruf mit bestem Wissen und Gewissen ausüben.

Ausbildungen / Fortbildungen:

2001 - 2004                 Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Wörgl
2007    Schule für Zahnärztliche Helferin in ... mit erfolgreichem Abschluss
2012   Lachgasanwendung in der Zahnarztpraxis
    Kongress Salzburg ... ?? Titel
    Laser Einschulung ... ?? Wie wo ...
2015   Erste-Hilfe-Basic Life Support mit Atemwegsmanagement
2016   Frühjahrsseminar Meran ... für ... "Frühlingszwiebel mit italienischen Wurzeln" ?
    Ausbildung Praxismanagerin in der Zahnarztpraxis ... Titel ... wo ?

 

Ich absolvierte die Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Wörgl (2001-2004). Nachdem ich die Schule positiv abgeschlossen habe wollte ich in einem Beruf arbeiten, bei dem ich viel mit Menschen egal ob jung oder alt zu tun habe. Also bewarb ich mich 2004 erstmals als Zahnarztassistentin. Seitdem übe ich diesen Beruf mit sehr viel Freude und großer Gewissenhaftigkeit aus.

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MO und DO 17:00 - 20:00
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